Cool

Seit dem Schuljahr 2010/11 wird an der HLW Feldbach nach den Prinzipien des COope­ra­tiven Offenen Lernens (COOL) unter­richtet.

Der von Helen Parkhurst in den Zwanzi­ger­jahren des vorigen Jahrhun­derts entwi­ckelte und durch seine Offenheit charak­te­ri­sierte Daltonplan mit seinen Grund­prin­zipien (Freiheit/Verantwortung, Koope­ration, Selbst­stän­digkeit) ist das pädago­gische Kernelement des Coope­ra­tiven Offenen Lernens. Bei dieser anderen Form des Lernens und Lehrens geht es nicht nur um Wissens­ver­mittlung, sondern in großem Maß um den Erwerb von „soft skills“ (Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tionen).

Diese am Arbeits­platz erwar­teten Kompe­tenzen wie

  • Selbst­stän­digkeit und Selbst­tä­tigkeit
  • Eigen­ver­ant­wort­lichkeit
  • Teamfä­higkeit und vor allem
  • die Entwicklung sozialer Kompetenz

stehen im Vorder­grund.

Die Schüler/-innen lernen gemeinsam zu arbeiten, aufein­ander Rücksicht zu nehmen, Hilfe­stel­lungen zu geben und ihre eigenen Inter­essen indivi­duell zu vertiefen.

In den COOL-Klassen werden ein Drittel der Stunden in vier ausge­wählten Fächern mittels offenen Unter­richts­formen gestaltet. Die Schüler/-innen bekommen am Beginn der Stunde einen Arbeits­auftrag.
Dieser Auftrag kann fächer­spe­zi­fisch oder fächer­über­greifend sein und die Arbeits­an­wei­sungen sind eindeutig und für den Schüler/die Schülerin klar verständlich.

Es gibt eine verbind­liche Zeitvorgabe, in der dieser Auftrag erfüllt werden sollte. Im COOL-Unter­richt ist der Klassen­verband aufge­hoben, d.h. die Schüler/-innen wählen selbst einen Ort in der Schule, an dem sie arbeiten wollen.